Niederländer auffallend positiv
Die Straßenbenutzungsgebühr soll zurückkehren und der niederländische Autofahrer fährt weiterhin rechts
Laut einer Studie von AutoScout24 sind zwei Drittel der Niederländer der Meinung, dass eine Form der Straßenbenutzungsgebühr wieder eingeführt werden sollte. Diese sollte vor allem die Anzahl der gefahrenen Kilometer berücksichtigen. Wir werden deswegen aber nicht weniger fahren.

Kommt die Straßenbenutzungsgebühr zurück?
Die Straßenbenutzungsgebühr ist kein Grund, das Auto öfter stehen zu lassen. Zumindest für 73,5 Prozent der Befragten. Andererseits denkt mehr als die Hälfte, dass die Straßenbenutzungsgebühr ein gutes Mittel ist, um die Staus auf den niederländischen Autobahnen zu reduzieren. Um so auch die Umwelt zu schonen.
Interessenverbände aus der Automobilbranche, darunter der ADAC und der BOVAG, plädieren gemeinsam mit der Umweltorganisation Natuur & Milieu für eine Straßenbenutzungsgebühr auf Basis des CO2-Ausstoßes. Sie hoffen, dass ein neues Kabinett ihren Vorschlag aufgreift.
Personen, für die dies ein wichtiger Diskussionspunkt ist, konnten bei den vergangenen Parlamentswahlen für ihre bevorzugte Partei stimmen. Das Thema Straßenbenutzungsgebühr steht nämlich schon seit Jahrzehnten auf der politischen Agenda. So auch bei den vergangenen Wahlen. Politische Parteien haben sich zum Thema nutzungsabhängige Gebühren im Allgemeinen geäußert, und die ChristenUnie, D66, GroenLinks, Partij voor de Dieren, PvdA, VVD und SGP sind alle für die Einführung einer Straßenbenutzungsgebühr. Nur die PVV ist gegen nutzungsabhängige Gebühren.
Bezahlen pro gefahrenem Kilometer
Die Idee ist, pro gefahrenem Kilometer zu bezahlen und die Tarife vom CO2-Ausstoß abhängig zu machen. Dies tritt an die Stelle der Steuer auf den Kauf und Besitz des Autos. Es sieht so aus, als ob dieser Vorschlag kurzfristig nicht eingeführt werden kann, aber Interessenverbände plädieren dafür, dass gesetzlich festgelegt wird, dass die Gebühr kommt. Eine Partei wie D66, die sich ebenfalls für ein System nutzungsabhängiger Gebühren auf Basis des CO2-Ausstoßes einsetzt, will dieses Steuersystem bereits 2025 eingeführt haben.
100 Kilometer pro Stunde tagsüber: Wir bleiben auf der rechten Spur
Laut der Studie von AutoScout24 können sich 61 Prozent der befragten Niederländer mit der im vergangenen Jahr eingeführten Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde tagsüber anfreunden. Nur 21,4 Prozent finden es viel zu langsam und fahren lieber 130 Kilometer pro Stunde. Für 35 Prozent der Befragten ist der Einfluss eines Autos auf die Umwelt eine wichtige Motivation, ein Auto zu kaufen oder nicht. Noch wichtiger beim Kauf eines Autos sind der Preis, das Fahrerlebnis und das Design eines Autos.
Um die Umwelt zu entlasten, gibt es neben verschärften Regeln heutzutage auch viele neue Technologien, die das Autofahren nachhaltiger machen. So gibt es Autos, die mit Strom oder Wasserstoff fahren, aber es gibt auch Hardware, die das Fahrverhalten transparent macht. Indem Sie dies analysieren und Ihr Fahrverhalten verbessern, tragen Sie direkt zur Umwelt bei.
Möchten Sie mehr über die Straßenbenutzungsgebühr, andere Kraftstoffarten oder die Transparenz Ihres Fahrverhaltens erfahren? Dann lesen Sie die folgenden Artikel.
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